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Wir ueber uns
Wir freuen uns, Sie auf der Internetseite der Pokrowskaja Obschtschina begrüßen zu dürfen. Wir möchten Ihnen einen kurzen Überblick über die Entstehung, sowie über die wichtigsten Grundprinzipien unserer Organistaion geben:
Seit dem Jahr 2000 ist unsere Organisation registriert, unsere „Veteranen“ und Begründer sind aber schon seit Beginn der 90iger Jahre in der Sankt Petersburger Orthodoxen Karitativen Bruderschaft der Heiligen Anastasia, der „Märtyerin“, tätig. Ab diesem Zeitpunkt mussten die Christen in unserem Land ihren Glauben nicht mehr länger verheimlichen und es war ihnen möglich, arme und einsame Menschen in den Krankenhäusern zu besuchen. Dies bedeutet für uns die Einhaltung der Gebote Gottes sowie der Nächstenliebe, denn unser Erlöser selbst sagte schon: „Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht“ (Mt 25:36). 
Durch diese Besuche in den Krankenzimmern haben wir erkannt, dass wir den Menschen wirklich helfen können, wenn wir uns nur zusammenschließen und organisieren. Der wichtigste Grund für unseren Zusammenschluss ist unser Glaube: Der Vorstand unserer Organisation, sowie der Großteil unserer Mitglieder, bekennt sich zum orthodoxen Glauben. Unser Ziel ist es, zu erreichen, dass unsere gesamte Tätigkeit dem Dienste (von dem griechischen Wort Diakonie) an Gott und den Menschen im Sinne der orthodoxen Lehren gewidmet ist. Im Gegensatz zur Barmherzigkeit einzelner Personen, die oftmals von der Gesellschaft unbemerkt bleibt, ist unser Dienst ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit undenkbar, denn unsere Missionstätigkeit fordert sowohl Taten, als auch Worte. Deshalb ist die Aufklärungstätigkeit inzwischen zu einem der wichtigsten Bestandteile unserer Arbeit geworden.
Unsere Organisation besteht aus ca. 50 Personen. Sie alle sind unterschiedlich in die Arbeit der Gemeinschaft integriert, abhängig von ihren Begabungen, ihrer Ausbildung und ihren Lebensverhältnissen. Unsere Mitglieder sind nicht nur ausgebildete Krankenschwestern und Ärzte, sondern auch Menschen, deren Beruf in keinerlei Verbindung zur Medizin steht, wie z.B. Ökonomen, Ingenieure, Lehrer und Studenten. In unserer Gemeinschaft gibt es sowohl fest angestellte, als auch ehrenamtliche Mitarbeiter. Jeder Mensch, der ernsthaft daran interessiert ist, bei unserer Arbeit mitzuhelfen, kann Mitglied unserer Organisation werden. Man kann den Menschen oft so einfach durch selbstlosen Handeln helfen, wie dies unsere Freunde - Bauarbeiter, Architekten, Designer, Juristen, Regisseure und Fotografen - machen. Wir erwarten euch, Gleichgesinnte und Mitarbeiter. „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter“ (Mt 9:37).
Die Grundrichtungen unserer Arbeit:
Marienspital
Altersheim und Fursorge
Landhaus/Datscha
Unterstutzung von Obdachlosen
Aufklarungstatigkeit
Unsere Dienste
Unterstützung des Marienspitals
In dieses, direkt im Stadtzentrum gelegene Krankenhaus bringen die Rettungssanitater vielfach allein lebende altere Personen, die in den Petersburger Kommunalkas (Gemeinschaftswohnungen) wohnen, oder jene Obdachlose, die von den Staatsorganen „PofW (Personen ohne festen Wohnsitz)“ genannt werden. Wir unterstutzen das Personal bei der Pflege dieser Menschen, wofur uns das Krankenhaus einen kleinen Raum als Kapelle und ein Schwesternzimmer zur Verfugung stellt. In der Kapelle, die den Namen „Grabtuch der Gottesmutter“ tragt, arbeiten jeden Tag Schwestern, an die sich die Patienten mit Bitten, wie zum Beispiel dem Wunsch nach einem Pfarrer, der ihnen die Beichte abnimmt, wenden konnen. Jeden Tag kummern sich unsere Schwestern und Bruder freiwillig und ohne Bezahlung um Schwerstkranke und verteilen Essen und Kleidung an Arme und Obdachlose. Fur sie werden auch Medikamente, Lebensmittel, Hygieneartikel und Artikel des taglichen Lebens gekauft. Im Schwesternzimmer befindet sich eine kleine Bibliothek fur die Kranken. Alle Schwestern haben den sechsmonatigen Kurs „barmherzige Schwestern“ absolviert, einige von ihnen haben auch die Schwesternschule besucht. Die Oberschwester der Pokrowskaja Obschtschina ist im Kuratorium des Marienspitals vertreten. Zusatzlich erhalt das Krankenhaus von uns materielle Unterstutzung. Durch verschiedene Projekte und Spendenaktionen konnten wir inzwischen schon uber 70.000 Euro sammeln. Dieses Geld wird fur den Ankauf von medizinischer Ausrustung, Medikamenten, Pflegeprodukten, Bettwasche und Matratzen verwendet. Inzwischen ist es bereits Tradition, dass wir allen Kranken und dem Personal zu Weihnachten und zu Ostern gratulieren und ihnen Geschenke uberreichen.
Altersheim und Fürsorge
Eine Zweizimmerwohnung in der Stadt, in der gleichzeitig vier Frauen leben konnen, dient uns als Altersheim. Im Zeitraum von Herbst 1999 bis Janner 2005 waren hier vorubergehend 16 Personen untergebracht. Wir versuchen sicherzustellen, dass unsere lieben Gro?mutter und gebrechliche, chronisch kranke Menschen, die oftmals ans Bett gefesselt sind, jederzeit Zugang zu medizinischer Versorgung und arztlicher Hilfe haben, sowie den Beistand eines Geistlichen erhalten. Um die bestmogliche Versorgung der Kranken und Alten zu gewahrleisten, sind fur uns 10 bis 15 Schwestern tatig.
Landhaus/Datscha „Pokrowskaja Obitel“ (Kloster des Grabtuchs)
Im August 2002 wurde im Gebiet um Selenogorsk, einer malerischen Stadt am Finnischen Meerbusen, ein „Landhaus“ eröffnet, in dem 12 ältere Personen permanent leben. Das Haus, die Mittel für seine Renovierung und die Ausrüstung wurden uns von einem wohltätigen Mitglied unserer Gemeinschaft, das selbst in diesem Gebiet wohnt, zur Verfügung gestellt.
Die Bewohner dieses Landhauses werden rund um die Uhr von unseren Schwestern versorgt und befinden sich immer unter ärztlicher Aufsicht. Hier leben streng gläubige Menschen, weshalb gemeinsame Gebete und Lesungen aus dem Evangelium einen festen Bestandteil des Tagesablaufs darstellen. Jene Bewohner, die mit Hilfe der Schwestern noch gehen können, besuchen an Sonn- und Feiertagen die Gottesdienste in der Holzkirche. Die Ikone der Gottesmutter von Tichwin befindet sich in unmittelbarer Nähe. Die anderen Bewohner besucht der Geistliche regelmäßig persönlich.
Wir beabsichtigen, unsere Tätigkeit in näherer Zukunft auszuweiten, und dadurch mehr Menschen in unserem Kloster betreuen zu können. Um dies zu ermöglichen machen, wird ein neues Landhaus mit einer eigenen Kapelle, die dem Grabtuch der Heiligen Gottesmutter geweiht wird, gebaut. Wir versuchen, den Bewohnern dieses Hauses ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, und profitieren dabei von den Erfahrungen anderer Altersheime in Finnland, Frankreich und Deutschland.
Unterstützung obdachloser Invaliden
Im Sankt Petersburg des 21. Jahrhunderts leben ca. 10.000 Obdachlose, die in Dachböden, Kellern und Bahnhöfen hausen. Jene schwerkranken Obdachlosen, die Glück hatten, und in einem der Krankenhäuser aufgenommen wurden, können dort nicht länger als eine Woche betreut werden. Nach Ablauf dieser Frist muss sie das Krankenhaus wieder auf die Straße setzen, wo sie dann auch sterben. Die Schwestern der Pokrowskaja Obschtschina stellen diesen Invaliden Papiere aus und sorgen für ihre Unterbringung in medizinisch-sozialen Einrichtungen. Um ihren Teil zur Lösung dieses besorgniserregenden Problems beizutragen, hat die Gemeinschaft ein Quartier für bis zu 8 Obdachlose eingerichtet, in dem diese bis zum Erhalt ihrer Papiere wohnen können. Kulturelle Aufklarungs- und Bildungstatigkeit
Auf Initiative der Oberschwester unserer Gemeinschaft wurden in der Schwesternschule Nr. 6 sechsmonatige Kurse fur unsere barmherzigen Schwestern organisiert.
Seit drei Jahren findet monatlich das Seminar „Barmherzigkeit und Professionalismus“ fur die barmherzigen Schwestern Sankt Petersburgs statt. Im Mai 2003 wurde ein Sammelband aller Vortrage, die im Laufe dieser Seminare gehalten wurden, herausgegeben.
Mit unserer Unterstutzung findet im Marienspital jahrlich die Wohltatigkeitsaktion „Weihnachten im Marienspital“ statt, die mit einer Feiertagsandacht beginnt. Im Anschluss an die Feierlichkeiten und die Uberreichung der Geschenke wird eine Ausstellung mit Arbeiten Petersburger Kunstler eroffnet. Im weiteren Verlauf findet das inzwischen schon beruhmte Konzert statt, an dem sich auch Jewgenia Smoljaninowa und der Chor des Walaamski Klosters beteiligen.
Im Rahmen der Jubilaumsfeierlichkeiten anlasslich des 300-jahrigen Bestehens von Sankt Petersburg und des 200-jahrigen Bestehens des Marienspitals fand im Mai 2003 in Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Marienspitals eine internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz zum Thema „Christliche Nachstenliebe und Krankenpflege“ statt.
Die Erforschung der Geschichte und des Erfahrungsschatzes unserer bereits seit der Zeit vor der Oktoberrevolution bestehenden Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern ist eine weitere Richtung unserer Arbeit.
Zusammenarbeit
Wir arbeiten mit Vertretern verschiedener Konfessionen und Gerichtsbarkeiten, Regierungen und gesellschaflicher Organisationen, sowie mit Menschen verschiedener Überzeugungen zusammen.
Wir unterhalten Kontakt zu folgenden Einrichtungen, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten:
Petersburger und Moskauer Schwesternschaften der Barmherzigkeit, katholischer Orden „Schwestern von Mutter Theresa“, Organisation „Caritas“, Komitee für Arbeit mit Jugendlichen , gemeinnützige Organisationen der Verwaltung Sankt Petersburgs, Kommunalbezirk „Wladimirski“ (Nr.82), Zentrum zur Förderung nichtkommerzieller Organisationen, Stiftung „Notschleschka“, Wohltätigkeitsorganisation „Newski Angel“, kommunales Geriatrie-Zentrum,
Medizinische Akademie für postgraduale Bildung, Akademie für Kriegsmedizin und Museum für Kriegsmedizin des russischen Verteidigungsministeriums.
Unser Dank geht an
Danksagungen
Unser ganz besonderer Dank gilt allen unseren Partnern und Wohltätern. Regelmäßige finanzielle und materielle Unterstützung erhalten wir von:
In Sankt Petersburg:
Bau-Innung „Elis“
GmbH „Architektur-Studio Baranowski“
GmbH „Peterburschenka“ (lebensmittelverarbeitender Betrieb)
Im Ausland:
Diakonisches Werkder Evangelischen Kirche in Deutschland
Aser Russie (Unterstützung für Russland), Frankreich
Pariser Erzbistum des Konstantinopler Patriarchats, Frankreich
Church Mission Society (kirchliche Missionsgesellschaft), England
Petersburger-Pariser Klub, Frankreich
Unser Dank gebührt auch all jenen privaten Wohltätern und Organisationen, die nicht erwähnt wurden, und ihren Beitrag durch ihren Dienst am Nächsten leisten.
Kontaktinformation
Pokrowskaja Obschtschina
Gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation in Sankt Petersburg
Die Organisation geht ihrer Tätigkeit gemäß ihrer Satzung, die am 18. Oktober 2000 in der Justizverwaltung Sankt-Petersburg Nr. 5124-JUR, registriert wurde, nach.
Als Oberschwester der Gemeinschaft fungiert Galina Alexandrowna Klischowa.
Unsere Adresse lautet: Kowenski Pereuglok 11-5, 191014 Sankt Petersburg, Russland
Tel und Fax: +7 (812) 275 37 40
mail: pokrovspb@yandex.ru
Gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation Sankt Petersburg „Pokrowskaja Obschtschina“
Individuelle Steuernummer: 7825132498
Kode zum Nachweis der Steuern: 782501001
OKPO – Code (gesamtrussischer Klassifikator von Unternehmen und Organisationen) : 54290483
OKOGU - Code (gesamtrussischer Klassifikator der Organe der Staatsgewalt und Staatsverwaltung): 61300
OKATO – Code (gesamtrussischer Klassifikator der Objekte der administrativ-territorialen Einteilung): 40298563000
Bank:
Offene Aktiengesellschaft „MDM – Bank Sankt Petersburg“
Kontonummer: 40703810911000000135
Nummer des Korrespondenzkontos: 30101810600000000809
Bankleitzahl 044030809
40703978011001000002 – Devisen (Euro)
Bankadresse:
Kusnetschni Pereuglok 4
191025 Sankt Petersburg
Russland
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